Chronik

1956-2013

  • 1956
  • 1960
  • 1970
  • 1980
  • 1990
  • 2000
  • 2006
  • 2009
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  • 2011
  • 2013

1956

Untrennbar ist der Aufstieg des Katschberges zu einem der Top-Schigebiete Kärntens mit dem Namen Bogensperger verbunden.

Hias Bogensperger, der Katschberg-Pionier, war eigentlich Sägewerksbesitzer aus Tamsweg. Auf seinen Fahrten über den Katschberg zur Holzverladung nach Spittal nahm er oft Kinder und ihre Schlitten mit. Da kam ihm der Gedanke, dass da, wo man rodeln kann, wohl auch das Skifahren möglich sein sollte. Und weil der Mann keine halben Sachen machte, übernahm er 1955 gleich die Jausenstation Kastner am Katschberg. Skifahren macht schließlich hungrig!

1956 errichtete er den ersten Lift auf das Tschaneck. Was gar nicht so einfach war, denn der Winter kam in diesem Jahr recht früh und so verbarg sich der Katschberg bereits unter einer ein Meter hohen Schneedecke, als noch Betonierarbeiten durchgeführt wurden. Nichtsdestotrotz konnte der Liftbetrieb noch im Dezember aufgenommen werden. Gar nicht so einfach gestaltete sich dazumal die Präparierung der Pisten. Aber auch da wusste Hias Bogensperger, selbst Salzburger Landesmeister im Schifahren, Rat: Eine große Walze wurde per Schlepplift zum Gipfel gezogen und darauf fuhren Hias’ Töchter dann zu Tal. 15 Mal – schon war die Piste fertig.

1960

Zimmer mit Dusche!
Soweit die mehr kreativen als professionellen Anfänge. Dann aber ging es Schlag auf Schlag: Kaum ein Jahr, in dem nicht neue Pisten erschlossen bzw. Lifte durch neue ersetzt wurden: 1962 etwa nahm der Klausgrabenlift seinen Dienst auf, 1964 der Sonnalmlift und bereits 1969 erfolgte der erste Umbau des Tschaneck-liftes. Da durfte auch die alte Jausenstation nicht nachstehen: 1957 wurde angebaut, die Zimmer verfügten bereits über fließend Kalt- und Warmwasser, wenn auch noch nicht alle mit Duschen und WC's ausgestattet waren. 1966 kam ein Hallenbad dazu, eines der ersten in Österreich.

Station „Katschberg-Blick“
Hier erlebt man die Entwicklung der letzten 50 Jahre wahrscheinlich am unmittelbarsten: Von der heutigen Bergstation Sonnalmbahn aus wurde 1956 die Katschberghöhe fotografiert. Dieses Bild existiert noch und ist Hauptbestandteil der Station „Katschberg-Blick“. Daneben befindet sich ein leerer Bilderrahmen. Und wenn man durch ihn schaut, sieht man genau das selbe Motiv, das sich dem Fotografen vor 50 Jahren eröffnete. Nur, dass sich seit damals halt enorm viel verändert hat.

1970

Umbau eine gewaltige Steigerung der Beförderungsleistung und 1979 wurde der Katschberg durch den Bau des Sesselbahn auf das Aineck an das Skigebiet St. Margarethen auf der Salzburger Seite angebunden. Eine weise Entscheidung, die bei den Skifahrern gut ankam. Bereits 1987 musste die Aineck Doppelsesselbahn einer 3er Sesselbahn weichen.

Station „Musikalische Zeitreise“
Was wäre eine Zeitreise ohne Musik? Beim Gipfel des Gamskogel kann man in den musikalischen Erinnerungen der letzten 5 Jahrzehnte schwelgen. Elvis in den 50ern, die Beatles in den 60ern, ABBA in den 70ern und so weiter. Jedem Jahrzehnt ist ein Schalter zugeordnet, der beim Betätigen die jeweilige Musik abspielt.

1980

Umbau eine gewaltige Steigerung der Beförderungsleistung und 1979 wurde der Katschberg durch den Bau des Sesselbahn auf das Aineck an das Skigebiet St. Margarethen auf der Salzburger Seite angebunden. Eine weise Entscheidung, die bei den Skifahrern gut ankam. Bereits 1987 musste die Aineck Doppelsesselbahn einer 3er Sesselbahn weichen.

Station „Musikalische Zeitreise“
Was wäre eine Zeitreise ohne Musik? Beim Gipfel des Gamskogel kann man in den musikalischen Erinnerungen der letzten 5 Jahrzehnte schwelgen. Elvis in den 50ern, die Beatles in den 60ern, ABBA in den 70ern und so weiter. Jedem Jahrzehnt ist ein Schalter zugeordnet, der beim Betätigen die jeweilige Musik abspielt.

1990

Station „Nostalgie-Galerie“
Beim Ausstieg Taschaneckbahn wird eine Bildergalerie aufgebaut, die zu einer nostalgischen Reise durch die Entwicklungsgeschichte „50 Jahre Katschberg“ einlädt. Unglaublich, wenn man aus heutiger Sicht einen Blick auf die vergleichsweise primitiven Aufstiegshilfen wirft. Und dann die Skibekleidung! Haben wir die Steghosen wirklich alle getragen? Ja und dann die alten Kabelbindungen, inklusive Fangriemen, versteht sich!

2000

„Katschberg neu“ abgeschlossen.
Beginnend mit dem Jahr 2000 startete Familie Bogensperger das Projekt „Katschberg neu“. Investiert wurde vor allem in die Beschneiungsanlagen und mit heurigem Winter können sämtliche Pisten am Katschberg per Schneekanonen bzw. –lanzen versorgt werden, sollte es mit dem weißen Segen von oben mal nicht klappen. 2001 wurde die Tschaneckbahn zur 6er Bahn aufgerüstet, 2003 folgte der Gamskogelexpress und seit 2002 sitzt man auf der Sonnalmbahn in Viererreihe. Auch in Sachen Beherbergung hat sich seit den Tagen der Jausenstation Kastner viel getan: 2.600 Gästebetten stehen für den Ansturm der Skifahrer aus dem In- und Ausland bereit.

2006

„Katschberg neu“ abgeschlossen.
Beginnend mit dem Jahr 2000 startete Familie Bogensperger das Projekt „Katschberg neu“. Investiert wurde vor allem in die Beschneiungsanlagen und mit heurigem Winter können sämtliche Pisten am Katschberg per Schneekanonen bzw. –lanzen versorgt werden, sollte es mit dem weißen Segen von oben mal nicht klappen. 2001 wurde die Tschaneckbahn zur 6er Bahn aufgerüstet, 2003 folgte der Gamskogelexpress und seit 2002 sitzt man auf der Sonnalmbahn in Viererreihe. Auch in Sachen Beherbergung hat sich seit den Tagen der Jausenstation Kastner viel getan: 2.600 Gästebetten stehen für den Ansturm der Skifahrer aus dem In- und Ausland bereit.

2009

Neue Gondelbahn aufs Aineck von der Salzburger Seite
Kein Jahr ohne Neuerungen bei den Katschbergbahnen: Auch im heurigen Sommer rollen die Bagger und Baufahrzeuge an. Diesmal kommen die Investitionen der Salzburger Seite auf das Aineck zugute, wo die letzten beiden Schlepplifte zum Gipfel durch eine 8er Einseilumlaufbahn ersetzt werden. Die Abfahrten vom Aineck Richtung St. Margarethen im Lungau waren bereits in der Vergangenheit sehr beliebt, umso mehr, als mit der A1 vor zwei Jahren eine der längsten Abfahrten Österreichs (6 km) dazugekommen ist. Die Bergfahrt zurück auf den Aineck-Gipfel erwies sich aber als recht mühsam und konnte nur durch dreimaliges Umsteigen bewältigt werden. Das und die recht betagten Lifte – ein Sessel- und drei Schlepplifte – machten den Aufstieg zu einer Geduldsprobe, unter 40 Minuten war da beim besten Willen nix zu machen.

8er Gondelbahn von Doppelmayr. Im kommenden Winter soll das freilich anders werden. Die neue Gipfelbahn, eine Gondel-Einseilumlaufbahn mit Kabinen für jeweils 8 Personen, ersetzt die zwei letzten Schlepplifte und sollte die Gesamtaufstiegszeit halbieren. Die neue Bahn erschließt ca. 30 ha an Pisten (Hochfeld, Karabfahrt und Snowbowle). Sie ist 1700 Meter lang und überwindet eine Höhendifferenz von 470 Metern (Talstation: 1750 m, Bergstation: 2220 m); die Förderleistung beträgt 2.400 Personen pro Stunde. Lieferant ist die renommierte Vorarlberger Firma Doppelmayr; investiert werden – inklusive Beschneiungsanlage – 10,8 Mio Euro.

Top-Skigebiet in Österreich. Der Katschberg hat in den letzten Jahren eine unglaubliche Entwicklung erfahren: Lifte wurden erneuert, Abfahrten erweitert oder neu gebaut, die Beschneiungsanlage kann einen Totalausfall von Frau Holle wettmachen und die Hotelinfrastruktur wurde sowohl qualitativ als auch quantitativ angepasst. Ein Aufschwung, den die Kärntner Landesregierung mit Wohlwollen beobachtet. „Der Katschberg zählt heute zu den Top-Destinationen in Österreich", freut sich Finanz- und Wirtschaftslandesrat Harald Dobernig. „Durch die neuen Investitionen wird die Qualität des Skigebietes weiter erhöht und ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft unternommen.“

2010

Die Snowbowle ist angerichtet!
Snowbowle nennt sich die neue, drei Kilometer lange Abfahrt vom Aineck am Katschberg nach St. Margarethen im Lungau. Sie stellt somit neben der „alten“ Abfahrt und der zwei Jahre alten „A1“ die dritte Möglichkeit dar, von der im Vorjahr neuerrichteten Aineck-Gipfelbahn ins Tal zu gelangen.

Die Bezeichnung Snowbowle hat mit der Aineck-Topographie zu tun: die neue Strecke verläuft nämlich entlang einer Mulde, die für ihren Schneereichtum bekannt ist. Was lag also näher, die Sache mit der „Schneemulde“ bei der Namensgebung zu berücksichtigen. Irgendwann im Zuge des Brainstorming-Prozesses schlug jemand das Kärntnerische Wort „Schneeschüssale“ vor, das zwar allgemein als herzig aber doch zu wenig sophistisch und international empfunden wurde. Weshalb das „Schneeschüssale“ kurzerhand ins Englische übersetzt wurde und solcherart zur „Snowbowle“ mutierte.

Klar, dass die neue Piste dank 35 funkelnagelneuer Schneelanzen – wie alle anderen Katschberg-Abfahrten auch – in voller Länge beschneibar ist. Inklusive Snowbowle erstrecken sich somit die Pistenflächen im Bereich der Aineck-Gipfelbahn auf 30 ha, verteilt auf 1.800 Höhenmeter.

2011

Silverjet im Anflug
Um 10 Millionen Euro wurde auf dessen Salzburger Seite der Silverjet2 errichtet, die neue Bahn erspart die Auffahrt mit den bisherigen Schleppliften „Branntweiner- und Ainecklift“.

Der Silverjet2 überwindet mit seinen 8er-Gondeln bei einer Länge von 2250 Metern eine Höhendifferenz von 520 Metern. Innerhalb von 7 Minuten erreicht man die Bergstation; das entspricht einer Geschwindigkeit von 22 km/h. Hersteller ist wie bei fast allen Katschberg-Liftanlagen das renommierte Vorarlberger Unternehmen Doppelmayr, das für die Berg- und Talstation ein recht futuristisches Aussehen designt hat. In der Talstation befindet sich übrigens auch die Garage der Aineck-Pistenbullyflotte bestehend aus zehn hochmodernen Fahrzeugen.

2013

Neuer Speicherteich am Katschberg!
165.000 m3 wird er fassen, der neue Speicherteich am Aineck, das sind 36.000 Tankwagenladungen. Der Teich soll die Schneesicherheit im Skigebiet an der Kärntnerisch/Salzburgischen Grenze absichern und wurde während der Sommermonate gebaut.

Der Teich in 2.200 m Seehöhe am Aineck bringt einen angenehmen Nebeneffekt: Bei der Beschneiung wird der Eigendruck des Wassers genutzt, um es zu den Schneelanzen zu befördern; das erspart bis zu 20 % Energie.

Investment für die Zukunft.
Der neue Teich sichert die Grundbeschneiung sowohl am Katschberg als auch am Aineck und stellt Speicherteich Nummer 5 im Skigebiet dar. Im Zuge der Bauarbeiten wird auch eine neue Pumpstation errichtet, damit die Beschneiung schneller und damit effizienter erfolgen kann. Dass die Katschberger Pisten zu hundert Prozent beschneit werden können, darf als bekannt vorausgesetzt werden, dafür sorgen 700 Schneelanzen und -kanonen im gesamten Skigebiet. Insgesamt 3 Millionen Euro werden im heurigen Sommer von der Unternehmerfamilie Bogensperger am Katschberg investiert.

Anreise & Lage

Die Top-Urlaubsregion zwischen Kärnten und Salzburg. Leicht zu erreichen über die A10 Tauernautobahn (E55). Abfahrt Rennweg oder St.Michael und dann nur noch 5 km bis zu Ihrem wohlverdienten Urlaub! Seehöhe von 1.066m - 2.220m.

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Infos

Sommerbetrieb am Katschberg

Aineckbahn  Sonntag bis Freitag von 09:00 - 16:00 Uhr geöffnet! Samstag kein Betrieb!

Katschi`s Goldfahrt täglich von 10:00 - 17:30 Uhr in Betrieb!

Bei Schlechtwetter kein Betrieb!

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